Michael Stauner Krieg der Vampire Book Cover

Krieg der Vampire

  • 258 Seiten
  • Roman
  • Dark Fantasy
  • Vampire
  • Horror

Der erste Vampir Tabor kehrt nach einer verlorenen Schlacht in seine Heimat zurück und muss sich einstigen Verbündeten, die nun Feinde sind, stellen.

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Michael Stauner

Krieg der Vampire

Roman

Blick ins Buch

Nach der verheerenden Schlacht um Askuria kehrt Tabor in seine Heimat zurück. Er hat die weite Wüste überquert, Hunger gelitten und mehrmals dem Tod ins Auge geblickt. Und das alles nur damit er endlich in sein Vampirkönigreich zurückkehren kann. Doch schon bald muss er feststellen, dass sich seit seiner Abwesenheit sehr viel geändert hat, und das nicht zum Besseren.

Die Vampire treten die Gesetze des ersten Vampirs, seine Gesetze, mit Füßen. Sie haben ihm sein Land enteignet und ihn für Tod erklärt. Während Tabor seine neuen Feinde mit dem wahren Tod bestraft, plagen ihm zudem noch Alpträume. Er fängt an sich daran zu erinnern, wie er vor über zwei Jahrzehnten Merdor verfolgt hatte und somit alles begann.

Der Vampir-Fürst Kemar nährt sich an einem Gefangenem und wird unterbrochen...

Das magische Blut floss seine Kehle hinab. Nur sehr widerwillig löste Kemar seinen Biss und legte den Arm seines Opfers zur Seite. Berauscht von der fast schon heiligen Flüssigkeit, stand der Vampir auf und betrachtete den angeketteten Magier.
Die schwarzen und verfilzten Haare hingen an den Schultern des Mannes nass herab. Er wirkte abgemagert und hatte dutzende Narben auf seinem Körper. Es sah so aus, als ob jede Verletzung durch einen Biss entstanden wäre.
Erst jetzt bemerkte Kemar das leichte Glimmen in den Augen des Magiers. Es war grün und richtete sich genau auf ihn. Er musste nicht Gedanken lesen können, um zu wissen, dass der Magier ihm abermals den wahren Tod wünschte.
»Meister?«, fragte eine kehlige Stimme hinter ihm.
Kemar drehte sich um und betrachtete einen seiner Vampirleibwächter. Er hatte braune Haare und ein unnatürlich blasses Gesicht. Wie es sich für ein Kind der Nacht gehörte, trug er eine schwarze Metallrüstung, an dessen Waffengürtel ein Schwert baumelte.
»Was ist?«, entgegnete Kemar genervt.
Der Krieger zögerte kurz, dann sprach er weiter.
»Es gab einen weiteren Zwischenfall, Meister.«
Kemar warf dem Magier noch einen letzten Blick zu und bemerkte, dass das Glühen seiner Augen an Intensität gewonnen hatte.
»Wache!«, rief er laut.
In weniger als einem Herzschlag stand bereits ein weiterer schwarz gekleideter Vampir in der engen Zelle.
»Lasst ihn erneut ausbluten. Er kriegt seine Kräfte wieder«, befahl Kemar und verließ den Gefangen.
Während er neben dem ersten Vampirkrieger durch die Gänge wanderte, fragte Kemar ihn: »Wie viele haben sie dieses Mal befreit?«
»Die Zahlen sind noch unbekannt, Meister. Wir müssen warten, bis die Sonne untergeht, dann wissen wir mehr.«...
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Michael Stauner - Krieg der Vampire: Falbyr in the dungeon (illustration of book scene)

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